Nutzviehpraxis

Eckard Bauer

In familiärer Tradition habe ich die Praxis von meinem Vater Dr. Peter Bauer, der seine reichhaltige Erfahrung aus über vierzig jähriger tierärztlicher Tätigkeit mir grundlegend vermitteln konnte, übernommen.

Der Ausbildungsweg gestaltete sich abwechslungsreich durch zwei vorklinische Semester an der Fakultät der Veterinärmedizinischen Universität Budapest  www.univet.hu mit anschließendem Physikum in Leipzig drei Semester an der Veterinärmedizinischen Fakultät www.vmf.uni-leipzig.de .Die klinischen Semester vom ersten bis drittem Staatsexamen habe ich dann an der Tierärztlichen Hochschule Hannover www.tiho-hannover.de vollenden dürfen.

Meine Zeit als Assistenztierarzt habe ich im hessischen Freienfels bei Dr. Richard Hirschhäuser, Fachtierarzt für Zuchthygiene und Besamung begonnen. Anschließend war ich zwei Jahre in der tierärztlichen Klinik für Pferde bei Dr. H. J. Genn und Dr. H. Steinmann www.pferdeklinik-muehlen.de im niedersächsischen Mühlen tätig.

Seit dem 01.01.2001 stehe ich nun auf eigenen Beinen mit der Verantwortung in der Selbstständigkeit als niedergelassener Tierarzt.



Tatjana Tolkmit hat die Praxis im Februar 2017 verlassen

Termin für Osteotherapie können direkt bei Ihr unter der Rufnummer 0171 - 628 27 23 angefragt werden.

„Notdienstgebühr“ ist ab dem 14. Februar gültig!

(BTK/Berlin) – Die Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) wurde durch die „Vierte Verord-nung zur Änderung der Tierärztegebührenordnung“ u. a. um die sogenannte „Notdienstge-bühr“ ergänzt. Die Regelungen treten am 14.02.2020 in Kraft. Die Bundestierärztekammer (BTK) hat zur Information für Tierhalter ein Merkblatt erstellt, das diese Änderung erklärt.
Im neuen Paragrafen 3a „Gebühren für tierärztlichen Notdienst“ ist geregelt, wie im Notdienst abzurechnen ist. Es muss eine pauschale „Notdienstgebühr“ in Höhe von 50,00 Euro bei einem Tierarztbesuch zu Notdienstzeiten berechnet werden. Zusätzlich muss für tierärztliche Leistungen im Notdienst mindestens der 2-fache Satz der GOT abgerechnet werden. Außer-dem wird es dem Tierarzt ermöglicht, im Notdienst bis zum 4-fachen Gebührensatz abzu-rechnen, anstatt wie bisher maximal zum 3-fachen Satz.
In der GOT ist auch genau geregelt, zu welchen Zeiten diese neuen Notdienstgebührensätze gelten. Täglich von 18.00 Uhr bis 8.00 Uhr des jeweils folgenden Tages (nachts), von Frei-tag 18.00 Uhr bis 8.00 Uhr des folgenden Montags (Wochenende) sowie von 0.00 Uhr bis 24.00 Uhr eines gesetzlichen Feiertages. Wenn eine Tierarztpraxis abends eine reguläre Sprechstunde bis 19.00 oder 20.00 Uhr bzw. eine reguläre Sprechstunde am Wochenende anbietet, ist das kein Notdienst!
Im Notfalldienst werden Patienten also außerhalb der üblichen Sprechzeiten, nachts, an Wo-chenenden und Feiertagen tierärztlich versorgt. Die Notdienstgebühr soll dazu beitragen, dass es Tierärzten in Zukunft möglich bleibt, auch bei solchen Notfällen zur Verfügung zu stehen, denn den Angestellten der Tierarztpraxis stehen für Nachtarbeit sowie Sonn- und Feiertagsarbeit Gehaltszuschläge bzw. Freizeitausgleich zu. Die höheren Kosten im Not-dienst konnten bisher im erlaubten GOT-Rahmen nicht über eine höhere Abrechnung erwirt-schaftet werden und waren daher für die Tierarztpraxen nicht kostendeckend. Die BTK hat außerdem schon vor einiger Zeit den Flyer „Schnelle Hilfe für Hund, Katze & Co." erstellt, um Tierbesitzer über den tierärztlichen Notdienst für Klein- und Heimtiere zu in-formieren (www.bundestieraerztekammer.de/presse/tipps-tierhalter/). Denn immer wieder landen Fälle beim Notdienst, die auch in den normalen Sprechzeiten hätten behandelt wer-den können.